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20.03.2017 - 11:05 Uhr

Bad Driburg kann Berliner Garde nicht stoppen

Bad Driburg (red). Der TuS Bad Driburg legte vor heimischem Publikum Wert darauf, dass vier spielfähige Akteurinnen gegen den amtierenden Meister ttc berlin eastside antraten. Deshalb wurde Spitzenkraft Nina Mittelham in Leipzig geschont, und für Shi Qi sprang die Nummer zwei der Bezirksliga-Reserve Birgit Osburg ein.

Im Doppel leisteten Mittelham/Sarah DeNutte gegen Petrissa Solja/Shan Xiaona heftig Gegenwehr, aber zum 0:7 verloren sie frühzeitig im fünften Durchgang den Anschluss. Mit einem 11:2 verbuchte das ttc-Duo das 2:0, denn Georgina Pota/Lilia Palina besaßen beim 3:0 gegen Katharina Michajlova/Osburg keine Mühe.

Lilia Palina ist 15 Jahre alt und die Tochter von ttc-Trainerin Irina Palina. Die Freude über das gelungene Debüt war bei der Norddeutschen Mädchen-Vizemeisterin 2017 entsprechend groß. „Lilia spielt nicht wie ich Abwehr, sondern offensiv mit einem Noppenbelag auf der Vorhand. Und natürlich habe auch ich mich für sie gefreut“, berichtete Mutter Irina.

Shan machte dann gegen Mittelham beim 11:3, 11:4, 11:7 kein langes Federlesen. Dass Mittelham längst noch nicht wieder fit war, trat schon zu diesem Zeitpunkt deutlich zu Tage. Sehenswerte Ballwechsel boten dafür DeNutte und Solja an. Die Luxemburgerin legte nach einem 4:11 zunehmend den Respekt ab, stellte sich zum 14:12 immer besser auf die Linkshänderin ein. Bis zum 9:9 war der dritte Satz ausgeglichen, ehe sich Solja mit einem 11:9 die Führung erkämpfte und ein sicheres 11:5 nachlegte. „Das war das einzige, richtig gute Spiel“, bedauerte TuS-Manager Franz-Josef Lingens.

Nach der Pause durfte Lilia Palina im Einzel gegen die Bronzegewinnerin bei der Deutschen Meisterschaft in Bamberg Michajlova an den Tisch. Auf der anderen Seite war die Herausforderung für Osburg gegen die Nummer 31 der Weltrangliste Pota noch höher. Die beiden Liganeulinge machten ihre Sache gut, vor allem Palina setzte erfreulich positive Akzente. Dennoch quittierten die Zwei eine Niederlage zum 5:1-Zwischenstand zu Gunsten der Berlinerinnen.

Schließlich warf Mittelham gegen Solja doch noch das Handtuch und gab kampflos auf, sodass die Begegnung ein schnelles Ende nahm. „Die Schmerzen traten bei Nina schon im Doppel wieder verstärkt auf. Da lässt sich therapeutisch leider gar nichts machen. Die Verletzung heilt nur durch Ruhe“, erläuterte Lingens.

„Bei uns lief alles nach Plan, wir sind zufrieden“, so Palina.

Text: Martina Emmert

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